Schloss Lieser

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Das Schloss

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Schloss Lieser wurde in den Jahren 1884 bis 1887 nach den Plänen des Architekten Heinrich Theodor Schmidt für den Weingutsbesitzer Eduard Puricelli und seine Familie erbaut.

Nach der Hochzeit von Eduard Puricellis Tochter Maria mit Dr. Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser wurde das Schloss im Jahr 1895 sowie im Zeitraum von 1904 bis 1906 umfassend erweitert. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das heutige Schloss zwei Architekturstile aufweist. Während der ältere Teil des Schlosses im Stil der Neorenaissance gehalten ist, wurde der neuere Teil seinerzeit im Jugendstil erbaut.

De dochter van Eduard Puricelli, Maria, is vervolgens getrouwd met dr. Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser. In 1895/1904-1906 werd voor hen dan ook het kasteel behoorlijk uitgebreid. Hierdoor zijn in het huidige kasteel twee architectonische stromen zichtbaar. Het oude gedeelte van het kasteel is Neo-Renaissance en het nieuwe gedeelte Jugendstil.

 

Die Fassade und Außenansicht

Das Äußere des Schlosses wird in erster Linie durch neogotische Elemente charakterisiert. Hohe Säulen und detaillierte Verzierungselemente verleihen dem Schloss sein einzigartiges Aussehen. Diese Details orientieren sich an der deutschen Ausprägung der Neorenaissance.

Der Haupteingang des Schlosses wird abgesehen von der Madonnastatue und verschiedenen Darstellungen von zwei hohen Granitsäulen dominiert, die die deutsche Industrie und Landwirtschaft repräsentieren.

 

Das Erdgeschoss

Das Erdgeschoss ist so zwischen den Hügeln und der Mosel angelegt, dass alle Räume an einen langen Gang angrenzen. Hierbei handelt es sich um ein Merkmal, das sich auch in englischen Landhäusern wiederfindet. Der ursprüngliche Bauplan des achteckigen Gangs orientiert sich an den italienischen Villen des 16. und 17.Jahrhunderts. Aus Angst vor den unangenehmen Folgen von Hochwasser wurde das Erdgeschoss seinerzeit nicht ebenerdig angelegt.

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Daher diente es auch hauptsächlich zum Verrichten der täglichen Arbeiten, wie zum Beispiel das Abfüllen von Wein in Flaschen. Gehen Besucher die Steintreppe hinauf in die erste Etage, passieren sie eine Reihe imposanter Wandmalereien. Diese Werke vermitteln einen Eindruck von der Umgebung des Schlosses.

 

Die erste Etage

Bei der ersten Etage handelt es sich um eine „Beletage" mit verschiedenen Empfangsräumen. In dem achteckigen Saal, zu dem die Treppe führt, befinden sich Bildhauerarbeiten, Säulen und Wandpaneele aus hellem Burgreppacher Sandstein. An der verputzten Decke sind verschiedene Gemälde angebracht. Darüber hinaus befinden sich in der ersten Etage noch weitere Räume, darunter ein ursprünglich eingerichtetes Arbeitszimmer, ein Empfangsraum mit einer Täfelung aus Tannen- und Eichenholz, ein großer Speisesaal mit einer aufwändig bearbeiteten Holzdecke und einer Reihe von Türrahmen, der kleine Speisesaal für den täglichen Gebrauch, ein Billardraum sowie verschiedene Gartenzimmer, Gästezimmer und eine Küche.

 

Die zweite Etage

Die zweite Etage war dem privaten Gebrauch vorbehalten. Hier befinden sich Schlafgemächer und Gästezimmer, Zimmer für das Personal sowie ein Wohnzimmer mit einem großen Wandtisch und einem Kamin aus Marmor. Die Kupferplatte des Kamins ist mit einem Kunstwerk von Hubert Salentin aus Düsseldorf verziert.

 

Die Kapelle

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Von der Halle in der „Beletage" gelangen Gäste in die Kapelle, die für sich genommen ein einzigartiges Objekt darstellt. Bei den Wandmalereien handelt es sich um Werke von Karl Julius Grätz.

 Die Glasmalereien stammen von den Künstlern Binsfeld und Janssen. Die Heiligenstatuten wurden von Peter Fuchs gefertigt. Der Mosaikboden entstand nach den Plänen des Schlossarchitekten und wurde in Mettlach zusammengesetzt.